Literaturpanorama
(von Prof. Dr. sc. R. Bernhardt)



      Vorbemerkung



Unser Verein engagiert sich vorrangig für Regionalliteratur. Dennoch haben wir landesweites geistig-kulturelles Leben im Blick. Davon zeugt der vorliegende Menüpunkt »Literaturpanorama«.
Unter diesem Titel wird auf literaturbezogene überregionale Ereignisse, auf Gedenktage und Ehrungen, Buchlesungen und -präsentationen, auf wichtige Autoren der Gegenwart und Vergangenheit hingewiesen.

Für die Auswahl des Inhaltes und die Erarbeitung der Beiträge wurde der Literaturwissenschaftler Prof. Dr. sc. Rüdiger Bernhardt gewonnen. Er informiert und kommentiert, antwortet auch auf Leserfragen und reagiert, sofern sachdienlich, auf Meinungsäußerungen.
Meinungen und Fragen sind zu richten an die E-Mail-Adresse www.info.literatur.de .




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Literaturpanorama November 2022




Liebe Leserin, lieber Leser, liebe Literaturinteressierte und Mitglieder unserer Literaturgesellschaft,

das aktuelle Literaturpanorama geht, wie bereits angekündigt, auf die Auszeichnung mit dem Vogtländischen Literaturpreis 2022 am 15. Oktober 2022 im Neuberin- Museum Reichenbach ein,
an Dr. Jörg M. Pönnighaus (Rosenbach, OT Fröbersgrün) für Belletristik
und
an Prof. Dr. Siegfried Schönherr (Dresden) für Sachbuch.

*

Mehrere Lesermeinungen gingen zu den Anmerkungen im Literaturpanorama für Oktober 2022 ein, die zur Verwendung des Begriffs "Indianer" - stellvertretend für vergleichbare Begriffe - gemacht wurden. Die Leser, die sich meldeten, waren einhellig der Meinung, dass die Verdächtigung des Begriffs als "rassistisch" u.a. zurückzuweisen ist. Zwei Meinungen seien stellvertretend genannt:

Der Sprachwissenschaftler und Vorsitzende unserer Gesellschaft Dr. Frieder Spitzner lehnte Namensänderungen wie der "am Beispiel ‚Indianer' kritisierten Art ab" und begründete das:
"Wörter in Bezeichnungsfunktion (Namen) dienen der Zuordnung, Unterscheidung, Erkennbarkeit von Dingen oder Lebewesen. Wird in traditionellem Wortgut Verächtliches, Herabsetzendes, Verleumderisches, Gefährdendes wahrgenommen, sollten durch Aufklärung, Bildung, Werteerziehung Hintergründe erhellt und nicht Bezeichnungen verändert werden. Dem jeweiligen Zeitgeist entsprechende (Um-) Benennungen führen eher zu Unverständnis und Zwist, als dass sie zu respektvoller Betrachtungsweise und realitätsbezogenen Bewertungen beitragen."

Der Agrarwissenschaftler Dr. Uwe Bernhard, Vorstandsmitglied unserer Gesellschaft und selbst literarisch tätig, schrieb:
"Interessant sind auch die einleitenden Anmerkungen von Prof. Bernhardt zum Begriff "Indianer" und dem "Rassismus" der Karl- May- Bücher. Man fragt sich schon, was Menschen dazu antreibt, sich gerade in der momentan ernsten und brandgefährlichen Weltlage mit derartigen ‚Spiegelfechtereien' profilieren zu wollen."

*

Eine weitere Bemerkung Uwe Bernhards, von anderen Lesern ähnlich formuliert, gab es zu den Gedichten Jörg M. Pönnighaus'. Er schrieb:
"Mich hat diesmal besonders das Kapitel über Jörg M. Pönnighaus Unzeit. Gedichte (s. Literaturpanorama 2022, Nr. 10) bewegt - obwohl oder gerade weil Lyrik nicht meine bevorzugte Literaturgattung ist. Aber die Art und Weise, wie die Gedichte von Pönnighaus beschrieben und interpretiert werden, zum Nachdenken über Kälteeinbruch und Shakespeare anregten, inspiriert mich dazu, diesen Band unbedingt einmal zu lesen."

*

Nach zwei Jahren mit großen Einschränkungen wegen der Corona-Pandemie wurde am 19. Oktober 2022 die Frankfurter Buchmesse wieder fast wie üblich eröffnet. 4000 Aussteller aus 95 Ländern nahmen teil. Für die Interessenten gab es eine Erweiterung gegenüber der Vergangenheit, denn für interessierte Leser wurde die Messe bereits am 3. Tag geöffnet, nicht erst am Samstag. Die ersten beiden Tage gehörte sie den Fachleuten. Gastland war in diesem Jahr Spanien, weshalb auch das spanische Königspaar die Messe besuchte und sich bei Rundgang und Gespräch als sehr interessiert und informiert erwies. Die Messe stand auch im Zeichen "Präsenz hilft gegen Polarisierung", wie es der Direktor der Messe Jürgen Boos bei der Eröffnung sagte.
Damit stand sie als Zeichen der Verständigung gegen eine unsägliche und gefährlich gewordene Debattenkultur, in der alle Maßstäbe geschwunden sind.

*

Zum Auftakt der Buchmesse wurde der Deutsche Buchpreis 2022 verliehen. Er ging für den Debutroman Blutbuch an "die nonbinäre Person" Kim de l' Horizon (Pseudonym, geb. 9. Mai 1992 in Ostermundigen bei Bern). Die Person, die in ihrem Körper weder Mann noch Frau sein möchte, sondern in ihrem Körper nur ihrer Sexualität lebt, beschreibt ein nonbinäres Schicksal; es ist ein autobiografischer Roman, der u.a. gegen Personalpronomen zu Felde zieht, weil die geschlechtsspezifisch seien. Doch meint man oft, dass Kim sich bevorzugt weiblichen Verhaltensweisen zuwendet; der Eindruck entsteht auch dadurch, weil sich Kim den weiblichen Familientraditionen zuwendet, über die sonst wenig gesprochen wird. -
Kim gibt das zentrale Pronomen "Es" vor. Damit beginnt der Roman und "es" spielt eine große Rolle: "Beispielsweise habe ich ‚es' dir nie offiziell gesagt." lautet der erste Satz, der keineswegs besonders klingt, wie es bei preisverdächtigen Romanen oft der Fall war und ist. Arbeit, auch nur Tätigsein, haben keine besondere Bedeutung: Über die Arbeit des Vaters und ihre Schwere spricht man nicht, nur ein Eindruck wird mitgeteilt: Der Vater habe die Schwere der Arbeit "wie einen immensen, nassen, vermodernden toten Hirsch ins Haus geschleppt". Das spricht nicht von Achtung vor Arbeit.
Der Roman zerfällt in Bruchstücke, Fetzen, Splitter, in denen die handelnden Personen kaum in einer traditionellen Handlung zu verfolgen sind. Aufgezählt findet sich mehrfach, worüber alles nicht gesprochen wird. Und das ist fast alles, was das heutige menschliche Leben bestimmt. Alles, was geschichtliche Verläufe und Widersprüche der Wirklichkeit ausmacht, wird über den Haufen geworfen und an seine Stelle das nicht beschreibbare geschlechtliche Wesen gesetzt, gelöst aus seinen sozialen Bindungen und frei von ästhetischen Überlegungen, in einem grenzenlosen Drang nach Auflösung, Zerbrechen, Andersartigkeit und Anspruch sich zum Maßstab zu bestimmen. Die Kritik war ob dieses grenzenlosen Modernismus - ist es ein solcher? - begeistert. Nur selten klangen vorsichtige Warnungen an, wie weit sich der Manierismus verselbstständigt hat. Etwas lauter wurden diese kritischen Stimmen, als sich die "non binäre Person" öffentlich den Kopf rasierte, um ihre Solidarität mit den iranischen Frauen mitzuteilen. Da schien es manchen aufzugehen, dass es hier um viel Selbstdarstellung und wohl auch Geltungssucht ging. Wie gut und wirkungsvoll der Roman ist, will mir noch nicht aufgehen; ich meine, auch in ihm noch viel "öffentliches Kopfrasieren" zu spüren.

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Am Ende der Buchmesse stand die Auszeichnung des ukrainischen "Schriftstellers, Musikers und freiwilligen Helfers im Krieg" - so beschrieb die Freie Presse ihn in ihrer Ausgabe vom 24.Oktonber 2022 - Serhij Zhadan, geboren am 23. August 1974, mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. Er gehöre, so die Presse, zu den wichtigsten Stimmen der ukrainischen Gegenwartsliteratur. Mehrere seiner Bücher sind ins Deutsche übersetzt, auch sein zuletzt erschienenes dokumentarisch angelegtes Buch Himmel über Charkiw (2022). In Zeiten wie diesen ist Kunst Warnung und Aufruf zugleich; ihre Mittel sind beschränkt, aber unverwüstlich. Deshalb muss man auf sie setzen als Partner und sie nicht in die Einzugsbereiche von Zerstörung einbeziehen.

*

Genau das aber leisteten in den zurückliegenden Wochen Vertreter der sogenannten "Letzten Generation". In mehreren Museen Europas wurden von Vertretern diese Bewegung berühmte Gemälde angegriffen, darunter die Sixtinische Madonna in Dresden und das Gemälde Heuschober von Claude Monet im Potsdamer Museum Barberini. Die Angreifer konzentriertem sich auf Gemälde, die durch Glas geschützt waren, aber eine Beschädigung konnte nirgends von vornherein ausgeschlossen werden, Beschädigungen gab es bei Rahmen - ebenfalls meist Kunstwerke - und Umgebung der Bilder und schließlich bedeutete auch die zeitweise Schließung der Museen Verlust und Einschränkung. Der Deutsche Museumsverband (DMB) warnte vor Schäden und Beeinträchtigungen im Kunstbetrieb. Die Frage bleibt, was solche Zerstörung für einen Sinn ergeben soll, zumal die Kunst der letzte Bereich der Menschheit ist, der aus Gewalt entsteht. Wäre es da nicht sinnvoller, die Bilderstürmer würden praktisch sich dem Klimawandel widmen, Bäume pflanzen, Abfälle sammeln und Leben schützen? Das allerdings bringt längst nicht so viel Aufmerksamkeit und ist mühsamer, aber wirkungsvoller.

*

In dieser Ausgabe Nr. 11 des Literaturpanoramas November 2022 finden sich Darstellungen und Kritiken oder informierende Bemerkungen zu Kim de l' Horizon, Serhij Zhadan, Gerhard Gruner, Gerhart Hauptmann, Marcel Proust, Wolfgang Borchert, Jörg M. Pönnighaus und Siegfried Schönherr.




(I) Aktuelles und Neuerscheinungen


Gerhard Gruner: Die Bande von der Perlaser (2022)
(Der weitere Wortlaut befindet sich in der nebenstehend aufzurufenden PDF-Datei.)

 





(II) Jubiläen und Gedenktage



G. Hauptmann - 160. Geburtstag am 15.11.
M. Proust: 100. Todestag am 18.11.
W. Borchert - 75. Todestag am 20.11.
(Der weitere Wortlaut befindet sich in der nebenstehend aufzurufenden PDF-Datei.)

 




(III) Preisverleihung


Vogtländische Literaturpreise 2022 an:
Herrn Prof. Dr. S. Schönherr und
Herrn Dr. J. Pönnighaus
(Der weitere Wortlaut befindet sich in der nebenstehend aufzurufenden PDF-Datei.)

 




Literaturpanorama Oktober 2022




Liebe Literaturinteressierte und liebe Mitglieder der Vogtländischen Literaturgesellschaft Julius Mosen,

die schwierige, sogar beängstigende Lage, in der sich die gegenwärtige Welt zu großen Teilen befindet, dauert bereits mehr als ein halbes Jahr an; sie hat sich seither nicht entspannt, sondern verschärft. Je näher der Winter kommt, desto ängstlicher werden die Menschen, desto mehr von Sorgen gepeinigt erscheint das Leben, zumal Entscheidungen der deutschen Regierung nicht dazu angetan sind, Ruhe und Beruhigung zu schaffen. Entscheidende Fragen werden nach wie vor nicht gestellt, wie die, wo die Ursachen liegen, die zum Krieg geführt haben und wie weit sie zurückreichen. Erst spätere Zeiten werden davon objektiv zu berichten wissen.

Unabhängig von der weltpolitischen Lage mehren sich Diskussionen, Verurteilungen, Verdächtigungen - Verunglimpfungen eingeschlossen -, die wenig befriedigend, ja unerfreulich verlaufen, keinen Frieden stiften und nicht an historischem Wissen interessiert sind.

Eine solche Diskussion ist die über den Gebrauch des Begriffes Indianer; damit verbunden der Feldzug gegen Filme und Bücher, die den Namen Winnetous verwenden, weil damit eine Missachtung der indigenen Völker verbunden sei, Unterdrückung eingeschlossen usw. usf. - Nun ist in der bisherigen öffentlichen Diskussion oft und nachdrücklich darauf hingewiesen worden, dass Karl May selbst nichts zu der Diskriminierung der Indianer beigetragen hat, sondern sein Bild der Indianer so vielfältig ist wie die Indianer in Wirklichkeit waren und sind, aber dass Karl May natürlich nur über die Kenntnisse seiner Zeit verfügen konnte. Allenfalls zu sehr idealisiert erscheinen manche von ihnen. Winnetou nimmt dabei eine Sonderstellung ein, indem er die Perfektion eines edlen Menschen darstellt, wie sie kaum vorhanden dürften. Seine entschiedenen Gegner sind in erster Linie Weiße, die teils problemlos als Verbrecher bezeichnet werden können. Wo liegt da eine Herabwürdigung indigener Völker?

Bei solchen Behauptungen vermisst man das historische Herangehen an Problem und Gegenstand. Aber solches Herangehen verlangt entsprechende Kenntnisse, um nicht Zeiten und Begriffe willkürlich durcheinander zu würfeln und endlich bei der Frage zu landen, warum im Trojanischen Krieg nicht "schwere Waffen" eingesetzt worden sind, damit der Krieg größere Dauer als nur zehn Jahre bekommen hätte. Oder war das "Trojanische Pferd" eine solche Waffe?

Wenn von historischen Kenntnissen und gesichertem Wissen gesprochen wird, so gibt es für den Gebrauch von Wörtern, Begriffen und Bezeichnungen ein nicht zu übertreffendes Hilfsmittel zur Beurteilung und Klärung: das Wörterbuch der deutschen Sprache der Gebrüder Grimm; es wurde 1830 begonnen und 1961 beendet. Seither wird es überarbeitet und immer weiter vervollständigt. - Schaut man dort unter dem Begriff Indianer nach, findet man über einen großen historischen Zeitraum verstreut zahlreiche Beispiele, in denen der Begriff Indianer teils in der schönen Literatur, teils in der Sachliteratur positiv verwendet wird. Herder bezeichnet Indianer als "gutartige Geschöpfe", Heinrich Laube würdigt ihren Kampf mit dem und in dem "wilden Urwalde" um ihre Existenz, ähnlich anerkennend äußerten sich Holtei, Freiligrath, Lenau und viele andere. Überschaut man die würdigenden und anerkennenden Beschreibungen der Indianer dürfte sich die Diskussion um Verwendung oder Verzicht des Begriffs erübrigen. Von "indigenen Völkern" sprach in der Vergangenheit niemand; das Wörterbuch der Grimms verzeichnet den Begriff nur einmal in einem völlig anderen Zusammenhang.

Wenn man für die Betrachtung von Literatur- und Kunstvorgängen "einen historischen Blick" fordert, ist das nicht nur notwendig, sondern im Grunde die Basis aller Bewertungen. Die Sklaverei war zu ihrer Zeit die fortschrittlichste Gesellschaftsstruktur, die es gab und sie war eine notwendige Stufe auf dem Weg zu heutigen sozialen Verhältnissen. Eines Tages wird man über die Demokratie von heute ähnlich urteilen wie wir heute über die Sklaverei. Wäre das nicht der Fall, hätten geschichtliche Entwicklung und damit Menschheitsgeschichte überhaupt ihren Endpunkt erreicht. Es wäre auch das Ende der Menschheit. Hinzu kommt, dass literarische Werke die Kenntnisse und Wertungen des Autors über die von ihm gewählte Gestalt oder Epoche enthalten, nicht aber die Qualität der historischen Gestalt selbst mitteilen. So hat die fortschrittliche Titelgestalt Don Carlos des Friedrich von Schiller nichts mit dem historischen Don Carlos zu tun, der historisch bedeutungslos war und nichts mit seinem historische n Namensgeber gemein hatte wie auch Schillers Maria Stuart nichts mit der historischen Maria Stuart gemein hatte usw.

*

Wiederum gab es mehrere Briefe nach dem Literaturpanorama, darunter einer eines Diplom-Ingenieurs aus Berlin: E r schrieb Anfang Oktober, dass er ins Krankenhaus müsse, aber sich auf das nächste Literaturpanorama freue, dass ihn ablenken werde. Gute Besserung in die Charité! In Anbetracht des vorliegenden Literaturpanoramas verzichte ich auf weitere Mitteilungen, bitte aber natürlich wie immer um Meinungen oder auch Fragen, die ich nach bestem Wissen beantworten werde.

*

Der Gymnasiallehrer Torsten Schüller (Halle a. d. Saale), ein regelmäßiger Leser des Literaturpanoramas, ist auch vielfach als Rezensent tätig. Er hat sich an dieser Ausgabe erstmals auch bei uns als solcher betätigt. Herzlichen Dank!

*

In dieser Ausgabe Nr. 10 des Literaturpanoramas 2022 finden sich Darstellungen und Kritiken oder auch nur informierende Bemerkungen zu Volker Müller, Jörg M. Pönnighaus, Georg Büchner (Interpretationen zu Woyzeck und Leonce und Lena von Rüdiger Bernhardt), Christian Rosenau, Julius Mosen, Jurek Becker, Wolfgang Kohlhaase und Annie Ernaux.

*

Diese Ausgabe ist umfangreicher geworden als beabsichtigt. Bei der ersten Übersicht war jedoch nicht abzusehen, was sich ereignen würde und auch manche Neuerscheinung kam unerwartet. Da ich bestrebt bin, mindestens diejenigen Neuerscheinungen vorzustellen, die von Mitgliedern unserer Literaturgesellschaft stammen, wurde die Ausgabe umfangreicher als gedacht.




(I) Aktuelles und Neuerscheinungen


V. Müller: Piranhas für den Ehemann (II)
J. M. Pönnighaus: Unzeit. Gedichte
R. Bernhardt: Textanalyse und Interpretation zu Georg Büchner. Woyzeck
R. Bernhardt: Textanalyse und Interpretation zu Georg Büchner. Leonce und Lena
Chr. Rosenau: Glocken/Helme (2022)
(Der weitere Wortlaut befindet sich in der nebenstehend aufzurufenden PDF-Datei.)

 





(II) Jubiläen und Gedenktage



J. Mosen - 155. Todestag am 10.10.
J. Becker: fiktiver 85. Geburtstag am 30.9.1937
W. Kohlhaase - Todestag am 5.10.
(Der weitere Wortlaut befindet sich in der nebenstehend aufzurufenden PDF-Datei.)

 




(III) Marginalien


A. Ernaux: Nobelpreis für Literatur 2022
Verleihung der Vogtl. Literaturpreise 2022
(Der weitere Wortlaut befindet sich in der nebenstehend aufzurufenden PDF-Datei.)

 




Literaturpanorama August / September 2022




Liebe Literaturinteressierte und liebe Mitglieder der Vogtländischen Literaturgesellschaft Julius Mosen,

viele von Ihnen werden im Urlaub sein - einige grüßten mich von dort, herzlichen Dank! - und manche werden noch fahren. Vielleicht kann die neue Ausgabe des Literaturpanoramas Ihnen dazu dienen, um im Urlaub auch literarische Interessen zu befriedigen, zumal sie nochmals als Doppelnummer erscheint. Dabei hat sich ohne besondere Förderung ein auffälliger innerer Zusammenhang der unterschiedlichen Beiträge ergeben. Es fällt auf, dass die Romantik besonderes Gewicht bekommt, einmal als historisches "künstlerisches Gesamtphänomen" (Hans Mayer), zum anderen als literarisches Erlebnis und Lektüreerfahrung. Zum anderen ergibt sich aus den eindrucksvollen Büchern von Joachim Jahns, die Widerstand gegen faschistische Verbrechen analysieren und beschreiben, und durch die aktuelle Entwicklung in Europa wie nah uns die Vergangenheit ist. Insgesamt aber unterstreichen die Beispiele, wie sehr wir Literatur auch in angespannten widersprüchlichen Situationen der Gegenwart benötigen, um die Wirklichkeit besser zu verstehen und durch parallele Erfahrungen mit ihr angemessen umgehen zu können.

Deshalb und trotz aller Leidenschaft für die Literatur oder gerade deshalb:

Nicht aus den Augen dürfen wir verlieren die politische und wirtschaftliche Situation unserer Gegenwart, zu sehr belastet sie uns Tag für Tag. Sie wird bedrohlicher, im militärischen Bereich und im wirtschaftlichen.

Immer mehr Menschen bemühen sich deshalb, ein verständnisvolles Klima zu schaffen: Es sind vor allem Wissenschaftler, Künstler, Ärzte und sozial Engagierte. Was beabsichtigen sie, ist es nur Angst oder vielleicht ein größeres Wissen und eine vielfältigere Erfahrung, die sie reden lassen? Ist die sachliche Politik eines gegenseitigen wirtschaftlichen Vertrauens um schlechter als die der waffenklirrenden Konfrontation? Ist der Gegenwert von wirtschaftlichen Beziehungen "Abhängigkeit" oder vielleicht eben doch eine Grundlage für Beziehungen, auch politischer Art, ohne dass sich beide Bereiche bedingen? Auch darüber denken Leser nach und berichten darüber.

Nach wie vor beschäftigten sich Leser mit den Berichten und Mitteilungen zum 325. Geburtstag der Neuberin; es wird diese Leser, aber auch andere, die an dem Thema oder ähnlichen zur Theaterentwicklung in Deutschland interessiert sind, freuen zu hören, dass inzwischen eine wissenschaftliche nationale Einrichtung an weiteren Arbeiten zu diesem und angrenzenden Themen interessiert ist und eine entsprechende Forschungsarbeit zu fördern gedenkt.

Eine unserer Leserinnen Birgit D., die sich als Lehrerin im Deutschunterricht einer 5. Klasse in einem Gymnasium intensiv mit Christoph Heins Roman Mama ist gegangen beschäftigt hat, schrieb aus ihrem Urlaub in Kärnten, in dem sie auch den Dom zu Gurk besuchte. In der Schatzkammer des Diözesanmuseums fand sie eine Pietà, die der in Heins Roman geschilderten gleiche; sie trage "ein wunderschönes Lächeln in ihrem Gesicht. Sie ruht vollkommen in sich ... Unglaublich, dass mir diese zauberhafte Figur hier und jetzt begegnet."

Große Zustimmung äußerte Marc Meißner M.A. nach den Mitteilungen über sein Buch zur Geschichte des Bitterfelder Kulturpalastes im Literaturpanorama Nr. 6-7: "Sie haben alles vortrefflich auf den Punkt gebracht ... Ich muss gestehen, dass Ihr Werk zu den schreibenden Arbeitern mich sehr inspiriert und vor allem beim Forschungsprozess motiviert hat." Gemeint ist das Buch Schreiben auf dem Bitterfelder Weg (2016). Herr Meisner wies in dem Zusammenhang auf weitere neue Arbeiten hin; wir bemühen uns, diese zu bekommen und vorzustellen. Er selbst sieht sich bestätigt und verfolgt das Ziel, nach der Masterarbeit eine Dissertation zu dem Thema zu schreiben.

Der Schriftsteller Erhart Eller (Weißenfels) kommentierte das für ihn "sehr anregende" Literaturpanorama Nr. 6-7, er wurde erinnert an ein "hervorragendes Stück Fantastik" bei A. Seghers, fühlte sich neu begeistert von E. T. A. Hoffmann und ratlos gegenüber dem Weltbild von Johannes Schlaf.


Es gilt nach wie vor für das Literaturpanorama: Schreiben Sie uns, was Sie von der Publikation halten, was Sie wünschen, denken und ob Sie selbst etwas beitragen möchten.

In Anbetracht des umfangreichen Materials, was sich erneut angehäuft hat, der notwendigen Aktualität vieler Ereignisse und der Neuerscheinungen, von denen manche bereits mehrfach zurücktreten mussten, liegt im August erneut eine Doppelnummer, Nr. 8 und 9, vor. Das nächste Literaturpanorama erscheint dann erst im Oktober 2022.

Im Folgenden findet man Artikel, Notate und Marginalien zur Romantik, zu Rüdiger Görner, Joachim Jahns, Klaus-Rüdiger Mai und Edith Stein, Jürgen Becker, Percy Bysshe Shelley und Peter Hille, Thor Heyerdahl, Hans Mayer und die Konferenz Fragen der Romantikforschung von 1962, Lutz Rietzschel, Ana Marwan, Vogtländisches Jahrbuch 1922, Georg- Büchner-Preis 2022 an Emine Sevgi Özdamar, Uwe Tellkamp.




(I) Aktuelles und Neuerscheinungen


Rüdiger Görner: Romantik
Joachim Jahns: Mein lieber Kamerad Heydrich
Klaus-Rüdiger Mai: Edith Stein
Thorald Meisel: Max Schmerler
(Der weitere Wortlaut befindet sich in der nebenstehend aufzurufenden PDF-Datei.)

 





(II) Jubiläen und Gedenktage



P. B. Shelley - 230. Geburtstag am 4.8./ 200. Todestag am 8.7.
J. Becker - 90. Geburtstag am 10.7.
E. Stein - 80.Todestag am 9.8.
Edith Stein, 80.Todestag am 9. August
Thor Heyerdahl erreichte Polynesien - am 7.8.1947
vom 2.-4.7.1962 Arbeitstagung zu Fragen der Romantikforschung
(Der weitere Wortlaut befindet sich in der nebenstehend aufzurufenden PDF-Datei.)

 




(III) Marginalien


L. Rietzschel erhält Sächsischen Literaturpreis 2022
Ana Marwan - Ingeborg-Bachmann-Preis 2022
erstes Vogtländische Jahrbuch vor 100 Jahren
Uwe Tellkamp: Der Schlaf in den Uhren
(Der weitere Wortlaut befindet sich in der nebenstehend aufzurufenden PDF-Datei.)

 




Literaturpanorama Juni / Juli 2022




Liebe Literaturinteressierte und liebe Mitglieder der Vogtländischen Literaturgesellschaft Julius Mosen,

das erste Jahr des Literaturpanoramas regte Leser zu freundlichen Grüßen und einigen Anregungen an - wie z.B. ein Register über alle Beiträge -, die im Laufe der nächsten Monate verarbeitet werden.

Heute folgt ein Auszug aus der "kleinen Würdigung aus Anlass des Einjährigen", die der Vorsitzende unserer Gesellschaft Dr. Frieder Spitzner am 29. Mai 2022 schrieb:

"In den Vorbemerkungen zu den Beiträgen des Literaturpanoramas wird unser Vereinsanliegen deutlich: Wichtig ist es uns, der regionalen Publizistik Aufmerksamkeit zu schenken, ohne landesweit Bedeutendes im Literaturbereich aus den Augen zu lassen. Beim Rückblick auf die monatlichen Ausgaben des Literaturpanoramas im vergangenen Jahr registrieren wir eine bemerkenswerte Vielfalt und einen erstaunlichen Umfang an Dokumentationen, Einschätzungen, Bewertungen deutschsprachiger Literatur, für die wir Ihnen, Herr Prof. Bernhardt, Anerkennung zollen und die uns mit Dankbarkeit erfüllen. Die tiefgründigen Darlegungen über Autoren und deren Werke, über Jubiläen, Gedenktage, Buchpräsentationen sind von zeitlich unbegrenztem Wert. Insofern sollte erwogen werden, ein Literatur- / Autorenverzeichnis einzubringen, das einen Gesamtüberblick über den Inhalt der Monatsbeiträge gewährt und das (Wieder-)Finden bestimmter Texte erleichtert.
Wir wünschen Ihnen weiterhin Schaffenskraft und freuen uns auf Ihre nächsten Beiträge unter der Vereinsrubrik Literaturpanorama."

Diese Grüße und Wünsche beziehe ich selbstverständlich auch auf unser Mitglied Frau Klemm, die das Literaturpanorama zuverlässig und schnell in der Mitte jedes Monats ins Netz stellt und in die Grüße und Wünsche beziehe ich auch meine Frau ein, ohne deren selbstlose Unterstützung mir diese umfangreiche Arbeit nicht möglich wäre.



Auch erreichte mich noch eine Mail des Dipl. Ing. Christoph W. (aus Bernau), eines regelmäßigen Lesers des Literaturpanoramas, zur Nr. 3, aus der ein Auszug mitgeteilt werden soll: "Ein wirklicher Höhepunkt war für mich der Bericht über das Leben und die Bedeutung der Neuberin. Meine Frau und ich, wir waren übereinstimmend der Meinung, dass wir die Bedeutung der Neuberin noch nie so gut erklärt bekommen haben. Wir sind sehr dankbar dafür."

Es gilt auch weiterhin nach einem Jahr Literaturpanorama: Schreiben Sie uns, was Sie von der Publikation halten, was Sie wünschen und ob Sie selbst etwas beitragen möchten.

In diesem Monat gab es viele anregende, bewegende und interessante Ereignisse. Deshalb wird diese Nummer als Doppelnummer 6/7 für Juni/Juli veröffentlicht; trotzdem war es nicht möglich, alles sich Anbietende aufzunehmen. Hinzu kam der Verlust zweier bedeutender Autoren unserer Literatur; von unserer Tageszeitung gab es dazu kaum Informationen: Allenfalls eine Spaltennotiz wie zu Verkehrsunfällen, wenn überhaupt, fand man angemessen. Deshalb wurden entsprechende Nachrufe nötig.

Die getroffene Auswahl berücksichtigt nach wie vor die Interessen unserer Literaturgesellschaft, z. B. ausgesprochen interessante Bezüge zum Vogtland bei Horst Salomon, und Aktuelles.

Im Folgenden werden Artikel, Notate und Marginalien mitgeteilt zu Poesiealbum, Uwe Tellkamp, Johannes Reuchlin, E. T. A. Hoffmann und Anna Seghers, Johannes Schlaf, Herbert Ziergiebel, Horst Salomon, F. C. Delius, Erasmus Schöfer, Christoph Hein, Uwe Bernhard und andere.




(I) Aktuelles und Neuerscheinungen



55 Jahre Poesiealbum


Uwe Tellkamp: Der Schlaf in den Uhren


(Der weitere Wortlaut befindet sich in der nebenstehend aufzurufenden PDF-Datei.)

 





(II) Jubiläen und Gedenktage



J. Reuchlin - 500. Todestag am 30.6.
E. T. A. Hoffmann - 200. Todestag am 25.6. (u. A. Seghers)
J. Schlaf - 160. Geburtstag am 21.6.
H. Ziergiebel - 100. Geburtstag am 27.6.
H. Salomon - 50. Todestag am 20.6.
Fr. Chr. Delius verstarb am 30.5.2022
E. Schöfer verstarb am 7.6.2022
(Der weitere Wortlaut befindet sich in der nebenstehend aufzurufenden PDF-Datei.)

 




(III) Marginalien


Chr. Hein im Südgymnasium Halle/S.
(Der weitere Wortlaut befindet sich in der nebenstehend aufzurufenden PDF-Datei.)

 




Literaturpanorama Mai 2022




Liebe Leserinnen, liebe Leser,
liebe Literaturinteressierte und Mitglieder der Vogtländischen Literaturgesellschaft Julius Mosen,


Mit der heutigen Ausgabe besteht das Literaturpanorama bereits ein Jahr. Es hat eine Zeit erlebt, die buchstäblich aus den Fugen ist, wie es in Hamlet von William Shakespeare heißt. Es ist ein berühmtes Zitat einer berühmten Gestalt und zu unserer Situation passend wie kaum ein anderes. Hamlet sucht in der Vielzahl von unterschiedlichen Möglichkeiten nach der richtigen. Literatur, so erweist sich wieder einmal, bewahrt Erfahrungen auf, die sonst verdrängt werden und Fragen deshalb oft zu spät gestellt werden: Ein Kriegsausbruch drängt Fragen auf, aber er verdrängt auch die, die zu seinem Ausbruch zu stellen wären und die, der Beispiele sind viele, seit dem Ende des Kalten Krieges immer wieder gestellt wurden und ohne Antwort blieben.

So suchen wir heute nach dem richtigen Weg, um den Krieg zu beenden helfen: Verhandlungen und Kompromiss oder Sieg und Schwächung Russlands. Die diskutierten Lösungen sind gegensätzlich und schließen sich aus. Doch ehe immer neue Vorschläge immer weiter die Situation verschärfen, sollte statt der ständigen Suche nach Zuspitzungen auf Erfahrungen zurückgegriffen und nach den Ursachen gefragt werden. Eine Erfahrung möchte ich mit dem folgenden Zitat einbringen, die sich für mich eng mit den drohenden Gefahren verbindet:

Noam Chomsky, der bedeutende, weltweit geachtete US-Wissenschaftler und Denker, der über viele Erfahrungen verfügt und Angriffskriege, wie den der USA auf Vietnam und andere, kritisierte, schreibt in seinem Buch Wer beherrscht die Welt? (2017):

"Würden Außerirdische eine Geschichte des Homo sapiens schreiben, würden sie vielleicht zwei große Zeitalter unterscheiden: vA.Z (vor dem Atomwaffenzeitalter) und AZa (das Atomwaffenzeitalter). Als Beginn der letztgenannten Ära würde natürlich der 6. August 1945 gelten müssen, der erste Tag des Countdown zu dem, was sich möglicherweise als das unrühmliche Ende dieser seltsamen Spezies erweisen wird - einer Spezies, die die Intelligenz entwickelte, wirksame Mittel zu entdecken, mit denen sie sich selbst auslöschen könnte, jedoch nicht die moralische und intellektuelle Kapazität, um ihre schlimmsten Instinkte zu beherrschen."

Vielleicht zeigt die Verbindung von Erfahrung und Vernunft einen Weg.



Nach einem Jahr Literaturpanorama: Schreiben Sie uns, was Sie davon halten, was Sie wünschen und ob Sie selbst einmal etwas beitragen möchten.

Zum Literaturpanorama im April schrieb uns u.a. unser Mitglied Dieter Seidel und dankte für die Mitteilungen über die Neuberin und Gottsched. Er begrüßte die Bemühungen um Mosens Märchen und freue sich auf das Buch von Dr. Martin, zu dem inzwischen auch unser Mitglied Thorald Meisel in der Freien Presse vom 27. April 2022 einen schönen Artikel geschrieben hat: Schüler im Vogtland sollen Mosens Märchen lesen. Allein die Überschrift ist eine Lektüreempfehlung, die Dieter Seidel ergänzen könnte: Er hat sich intensiv mit Mosens Märchen beschäftigt. Die Marginalien veröffentlichen einen Auszug aus einem bisher unveröffentlichten Nachwort zu den von Dieter Seidel gesammelten italienischen Märchen Julius Mosens (s. Marginalien).

Der Verleger Heinz Freiberg aus Dresden schrieb, dass er das Literaturpanorama April an mehrere Autoren seines Verlages geschickt hätte, von denen nachdrücklicher Dank gekommen sei. Die Besprechung der Anna Seghers gewidmeten Anthologie habe ihn "angenehm überrascht".

Im Folgenden werden Artikel, Notate und Marginalien mitgeteilt zu Marc Meißner, Volker Müller, Novalis, August Strindberg, Friedrich Döppe, Julius Mosen (als Zuarbeit von Dieter Seidel) und Friederike Caroline Neuber (Ankündigung).




(I) Aktuelles und Neuerscheinungen



M. Meißner: »Greif zur Feder, Chemiearbeiter!« (2022)
V. Müller: »Preußische Weisheiten« (2022)
(Der weitere Wortlaut befindet sich in der nebenstehend aufzurufenden PDF-Datei.)

 





(II) Jubiläen und Gedenktage



Novalis - 250. Geburtstag am 2.5.
A. Strindberg - 110. Todestag am 14.5.
F. Döppe - 100. Geburtstag am 8.5.
(Der weitere Wortlaut befindet sich in der nebenstehend aufzurufenden PDF-Datei.)

 




(III) Marginalien


Julius Mosen
Die Neuberin und ihre berühmten Männer
(Der weitere Wortlaut befindet sich in der nebenstehend aufzurufenden PDF-Datei.)

 








      Literaturpanorama 2021 und 2022




Vollständige Texte der einzelnen Ausgaben


Mai 2021

  Juni 2021   Juli 2021   August 2021   Sept. 2021   Okt. 2021   Nov. 2021   Dez. 2021

 


 


 


 


 


 


 


Jan. 2022

  Febr. 2022   März 2022   April 2022   Mai 2022            

 


 


 


 


 

 

Juni / Juli 2022

  August 2022   Sept. 2022   Okt. 2022   Nov. 2022   Dez. 2022        

 

 

 

 

 

 

 





      Literarische Jubiläen


   Monat

Person

Datum / Jubiläum

im Literaturpanorama Ausgabe ...

Januar

Franz Fühmann
Heinrich Schliemann
A. v. Droste-Hülshoff
Moliere
B. H. Brockes
Franz Grillparzer
Walter Werner

* 05.01.1922
* 06.01.1822
* 10.01.1797
* 15.01.1622
† 16.01.1747
† 21.01.1872
* 22.01.1922

Januar 2022
Januar 2022
Januar 2022
Januar 2022
Januar 2022
Januar 2022
Januar 2022

Februar

Karl Grünberg
Dieter Mann
Hans Fallada
Theodor Lessing
Friedrich Christian Delius
Georg Weerth

† 01.02.1972
† 03.02.2022
† 05.02.1947
* 08.02.1872
* 13.02.1943
* 17.02.1822

Februar 2022
Februar 2022
Februar 2022
Februar 2022
Juni 2022
Februar 2022

März

Neuberin

* 09.03.1697

März 2022

April

Stephan Hermlin
Thomas Rosenlöcher

† 06.04.1997
† 12./13.04.2022

April 2022
April 2022

Mai

Willi Bredel
Sebastian Brant
Max Frisch
Wolfgang Borchert
Fr. Chr. Delius
Dagmar Nick
Albrecht Dürer

* 02.05.1901
* 10.05.1521
* 15.05.1911
* 21.05.1921
† 30.05.1926
* 30.05.1926
* 31.05.1471

Mai 2021
Mai 2021
Mai 2021
Mai 2021
Juni 2022
Juli 2021
September 2021

Juni

Friederike Mayröcker
Erasmus Schöfer
Gerhart Hauptmann
Erasmus Schöfer
H.C. Artmann
Horst Salomon
Johannes Schlaf
E. T. A. Hoffmann
Herbert Ziergiebel
Johannes Reuchlin

† 04.06.2021
* 04.06.1931
† 06.06.1946
† 07.06.2022
* 12.06.1921
† 20.06.1972
* 21.06.1862
* 25.06.1822
* 27.06.1922
† 30.06.1522

Juni 2021
Juni 2022
Juni 2021
Juni 2022
Juni 2021
Juni 2022
Juni 2022
Juni 2022
Juni 2022
Juni 2022

Juli

Jean de La Fontaine
Marcel Proust

* 08.07.1621
* 10.07.1871

Juli 2021
Juli 2021

August

Georg Maurer
Alexander Block
Stephan Ernst
Walter Victor

† 04.08.1971
† 07.08.1921
* 12.08.1951
† 19.08.1971

August 2021
August 2021
August 2021
August 2021

September

Stanislaw Lem
Dante Alighieri
Tobias Smollet

* 12.09.1921
† 14.09.1321
† 17.09.1771

September 2021
September 2021
September 2021

Oktober

Eberhard Panitz
A. N. Afanasjew
Julius Mosen
Arthur Schnitzler
August von Platen

† 01.10.2021
† 05.10.1871
† 10.10.1867
† 21.10.1931
* 24.10.1796

Oktober 2021
Oktober 2021
April 2022
Oktober 2021
Oktober 2021

November

Ilse Aichinger
Gertrud von Le Fort
Gerhard Stübe
F. M. Dostojewski
Max Kruse

* 01.11.1921
† 01.11.1971
* 06.11.1921
* 11.11.1821
* 19.11.1921

November 2021
November 2021
November 2021
November 2021
November 2021

Dezember

J. Chr. Gottsched
Gustave Flaubert
R. M. Rilke

† 12.12.1666
* 12.12.1821
† 29.12.1926

Dezember 2021
Dezember 2021
Dezember 2021



(... wird weiter vervollständigt.)





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